Von Himmelpfort nach Waren (102 km)
Erste Nacht im Zelt. Probleme beim einschlafen, Probleme mit zu hartem Boden und nächstes Mal nehme ich ein Kopfkissen mit.
Gerade als ich mein Zelt zusammengepackt hatte, hat es auch schon angefangen zu regnen. Die geplante Ortsbesichtigung von Himmelpfort viel damit leider auch ins Wasser. Wollte nur weg, war mir zu trostlos. Außerdem war für Himmelpfort den ganzen Tag Regen angesagt.
Nach 20 km hörte es dann endlich auf zu regnen und die Regenklamotten konnten wieder runter. Danach wurde es aber hüglig … sehr hüglig. Wenn man an Mecklenburg Vorpommern denkt, hat man doch eigentlich weite ebene Flächen im Kopf, aber doch keine Hügel.
Zwischendurch kamen Zweifel auf, ob ich irgendwo falsch abgebogen bin und im Thüringer Wald gelandet bin. Dem war aber nicht so. Aber schön war es trotzdem, vor allem da ich so den herrlichen Ausblick über die Landschaft genießen konnte. So viel Weite bekommt man in der Stadt selten zu Gesicht.
Die Wege waren heute leider nicht mehr so gut ausgebaut, wie gestern. Meistens waren es Sandwege, die bei diesem Wetter sehr viel Kraft gekostet haben.
Zweimal hatte ich dann heute die Radlergruppe von gestern wieder getroffen, die aber mit ihren Mountainbikes wesentlich besser voran kamen … beneidenswert.
Die restliche Etappe hatte ich mit dem Wetter ziemliches Glück. Ich hatte immer nur gesehen, wie die Schauer rechts und links an mir vorbei gezogen sind und ab und zu kamen ein paar nasse Radler mir entgegen.
Kurz vor Waren musste ich dann allerdings eine halbe Stunde Pause machen, da ich nicht in das Regengebiet fahren wollte.
In Waren angekommen war auch diesmal ein Zeltplatz am See mein Nachtlager. Allerdings war dieser Zeltplatz nicht so klein und gemütlich wie der Zeltplatz in Himmelpfort.
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