Mit Veröffentlichung von Version 4 der eCommerce Software OXID eSales wurde vergangene Woche auch eine Open Source Version (Community Edition) dieser Shop Software veröffentlicht. Im Grunde hat diese Version den Gleichen Funktionsumfang wie die Professional Edition, außer, dass der Support kostenpflichtig ist und das keine Schnittstelle zu Warenwirtschaftssystemen vorhanden ist. Ziel ist es eine Commuity aufzubauen, die Module und Templates entwickelt und so dass System weiter vorran bringt. Ein guter Weg wie ich finde.
Ich habe mir gleich mal eine Testinstallation in meiner lokalen Entwicklungsumgebung eingerichtet, um es unter die Lupe zu nehmen. Da ich ich in der Agentur seit mehr als einem Jahr viel mit OXID eSales arbeite, bin ich mit der Vorgängerversion sehr gut vertraut.
Die Umgestaltung des Admininstrationsbereiches ist das erste, was beim ersten Anmelden gleich ins Auge springt. Alles ist sehr viel aufgeräumter und die frischeren Farben machen das Arbeiten im Backend doch sehr viel angenehmer. Was blieb ist mein “Hassmenüpunkt” Grundeinstellungen. Ich finde diesen Menüpunkt seit Anfang an einfach zu überfrachtet. Nach meinem Empfinden, sollten in die Grundeinstellungen wirklich nur die Einstellungen, womit jeder Shopbetreiber etwas anfangen kann. Für Sachen wie Performance und Module sollte es im Hauptmenü einen eigenen Punkt geben. Aber gut, ist nur meine bescheidene Meinung
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Auch geändert hat sich die Ordnerstruktur. So ist nicht mehr der Hauptordner mit allen Funktionsdateien für das Frontend zugemüllt, diese sind jetzt im Ordner views zu finden. Eine konsequente Strukturierung nach dem MVC Modell, wie man ihn aus Symfony oder Zend Framework kennt, sucht man allerdings immer noch vergebens.
Was sich enorm verbessert hat ist die Definition der Menüstruktur. Vor der Version 4 gab es die Dateien menu.xml, user.xml und tabs.xml. In der Datei menu.xml wurden die OXID eigenen Menüeinträge definiert. Die Datei user.xml war für eigene Menüeinträge. So konnten Menüeinträge, z.B. für eigene Module definiert werden. Mit der Datei tabs.xml wurden unter Tabs für eine Sektion definiert. Da für eigene Tabs keine eigene Datei vorgesehen war, mussten eigene Tabs mit zu der OXID Definition hinzugefügt werden.
Ab Version 4 gibt es nur noch menu.xml und user.xml, in dene zu den Einträgen im Hauptmenü nun auch die Tabs in der jeweiligen Sektion definiert werden können. Das ist eine ziemliche Erleichterung, wie ich finde und so ist die OXID Definition konsequent von zusätzliche Definitionen getrennt.
Eigentlich wollte ich heute noch tiefer in der Programmierung eigener Module eintauchen, allerdings musste ich feststellen, dass diese Module in der Dokumentation noch nicht vorhanden sind.









