Archiv für die ‘Persönlich’ Kategorie

Ich lebe noch

5 Dezember 2009

Hab mich hier lange nicht mehr gemeldet und liefere hiermit einen kurzen Statusreport. Es gab so einige Veränderungen in den letzten Monaten, die wichtigeste ist meine berufliche Veränderung. ich habe mich wieder selbstständig gemacht und biete unter www.web-gestalter.net die Erstellung von Web-Seiten für Selbstständige und kleinere Unternehmen an. Moch ist die Seite im Aufbau, aber das wird sich jetzt am Wochenende ändern … hoffentlich.

Ich melde mich in den nächsten Tagen wieder.

Mit SEOnaut und Tony M. zum Peter Fox

16 Juni 2009

Wie ich gerade gelesen habe treffen sich ein paar SEO’s am 26.8.2009 beim Konzert von Peter Fox. Ich finde die Idee super und habe mir sofort ein Ticket bestellt. Endlich habe ich auch mal die Gelegenheit die Leute in Natura zu erleben, von denen ich sonst nur Blogposts lese oder Podcasts höre. Ich freue mich schon riesig!

Alle die noch ein Ticket haben wollen können sich z.B. hier eins bestellen.

Alles gute für 2009

31 Dezember 2008

Wiedermal ist es soweit, dass mit großem Tamtam das alte Jahr verabschiedet und das neue Jahr begrüßt wird.

Ich bin gespannt welche überraschungen und Entwicklungen das neue Jahr bietet und wünsche allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Was ist bloß los mit den Menschen?

24 Oktober 2008

Auf dem Weg von Arbeit nach Hause hatte ich vorhin ein Ziemlich blödes Erlebnis, dass mich doch ziemlich zum Nachdenken bringt.

Ich fahre immer mit dem Rad am Nordgraben entlang, ist zwar eine etwas längere Strecke, aber es ist ruhig und man hat ein relativ gut ausgebauten Radweg. Was an dem Weg so ziemlich stört sind Fußgänger die auch den Radweg für sich beanspruchen und auch mal unvermittelt vor das Rad springen, weil sie ja angeblich Vorrang haben. Ob diese Leute auch beim überqueren einer Straße so vorgehen?

Jedenfalls bin ich auch heute Abend dort entlang gefahren, war zwar schon dunkel, aber dank Beleuchtung am Rad konnte ich recht gut den Weg und die Hindernisse erkennen. Mir kamen ein Mann und eine Frau entgegen. Natürlich konnte man mal wieder nicht in der Mitte laufen, sondern sie musste natürlich auf der Markierung zum Radweg laufen. Gut, ich natürlich innerlich geflucht, hab dann aber doch ein wenig abgebremst.

Als die dann kurz vor mir waren, lief dann den ihr Hund, den ich vorher nicht gesehen hatte, weil der Hund direkt hinter den Besitzern lief und nicht sonderlich groß war, direkt vor mir auf den Radweg. Da ich mich ziemlich erschreckt habe und auf keinen Fall den Hund anfahren wollte, habe ich beide Bremshebel gezogen, mit dem Resultat, dass ich über den Lenker abgestiegen bin und ziemlich schwer gestürzt bin. Klar war ich war ich sauer, weil ich keinerlei Verständnis dafür habe, wie man so mit seinem Hund spazieren gehen kann. Also habe ich die Leute gefragt, ob sie nicht auf ihren Hund besser aufpassen können. Gut der Ton war schroff, aber selbst Schuld denke ich.

Als Reaktion hat sich der Mann nur aufgebäumt und mir signalisiert, dass er mich schlägt, wenn ich meine Mund nicht halte. Was ich völlig ignoriert habe, da er nicht wirklich genug Mumm hatte mich anzugreifen. Die Frau kam dann nur mit so Standard floskeln wie “Unser Hund macht sowas nicht” und so … das übliche halt ;-) Der Mann hat mich dann noch angepöbelt, dass das ja ein Fußgängerweg ist (ja klar und der rote Bereich ist für Volldeppen und Hunde) und ich gefälligst absteigen soll. Dabei wurde er immer agressiver und mir wurde leider immer mehr klar, dass diese Leute völlig uneinsichtig sind. Ich hab denen dann nur einen schönen Abend gewünscht und hab die wütend zurück gelassen … wurde mir einfach zu blöde.

Was mich an der ganzen Sache am meisten störte war die Agressivität des Mannes, der seine Meinung zur Not auch durchgeboxt hätte. Wäre ich kleiner und schmächtiger gewesen, oder hätte ich in irgend einer Form Angst signalisiert, wäre er wohl wirklich handgreiflich geworden.

Zum Anderen ging es von deren Seite nicht darum, dass ich fast ihren Hund angefahren hätte, sondern die wollten einfach nicht akzeptieren, dass sie vielleicht einen Fehler gemacht haben. Mit Scheuklappen und abgeschalteten Verstand durch die Gegend rennen macht halt weniger Arbeit ;-)

Wahrscheinlich hätte ich noch vorsichtiger fahren müssen, aber wenn man in jedem Fußgänger, Kind, Radfahrer, Autofahrer, Hund, Katze oder Marsmännchen eine potentielle Gefahr sieht macht doch das Radfahren auch keinen Spaß mehr.

Naja als Resutat habe ich jetzt zwei kaputte Knie, ein paar mehr schrammen am Rad und ein verbogenen Gepäckträger. Aber wenigstens gehts dem Hund gut, der kann ja nichts für seine Besitzer.

Ich bin dann mal Weg!

22 August 2008

Es ist Zeit für einen Tapetenwechsel und so werde ich die kommenden 2 Wochen eine kleine Radtour von Berlin über Rostock mit der Fähre nach Dänemark fahren. Dort werde ich von Gedser nach Kopenhagen und weiter nach Helsingör fahren. Von da aus fahre ich mit der Fähre nach Helsingborg, von wo ich mit ein paar Umwegen Richtung Trelleborg fahre. Ab dort geht es mit der Fähr zurück nach Rostock, wo ich dann wieder Richtung Belin aufbreche. Insgesamt hat die Tour ungefähr 1.200km und wenn ich pro Tag etwa 100km fahre sollte die Zeit gut ausreichen.

Ich bin auf die Erfahrungen gespannt, die ich auf meinem Weg sammeln werde und auf jeden Fall wird es mal ganz gut sein, 2 Wochen für mich allein zu sein, fern ab vom Alltag auf der Suche nach mir selbst.

Die Wetter aussichten sind zwar im Moment nicht so berauschend, aber besser als Schnee oder 40 Grad im Schatten. Und ab und zu eine Dusche von oben ist auch nicht schlecht :-) Da ich das Wetter sowieso nicht ändern kann, akzeptiere ich es, werde das Beste daraus machen und den Regen auf der Haut genießen.

Übernachten werde ich entweder im Zelt oder in Jugendherbergen, je nachdem was passt und wodrauf ich Bock habe.

Ich werde während der Tour ein Tagebuch führen und wenn ich wieder zurück bin gibt es hier in kleiner Serie etwas zu lesen. Da auch meine Fotoausrüstung mit auf Tour kommt, wird es auch ein paar Bilder geben.

Also dann bis in 2 Wochen in neuer Frische.

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