Tag 6: Man geht’s mir gut!

Die Nacht habe ich super geschlafen, wie schon lang nicht mehr. Leider nur bis 6:00 Uhr, weil mein Wecker geklingelt hat. Wie kam ich nur auf die Idee, den Wecker so früh zu stellen? Was es auch war, um 6:00 Uhr  war davon jedenfalls nicht mehr viel übrig. Um 7:30 Uhr bekam ich dann ein sehr reichhaltiges Frühstück ins Zimmer gebracht.

Frisch gestärkt und ausgeruht ging es dann los, nur hatte ich überhaupt keinen Plan wo lang. Also bin ich durch Prästo geirrt und ab verzweifelt nach dem Weg gesucht, den ich am Abend zuvor lang gefahren bin. Irgendwie hatte der Ort etwas eher merkwürdiges an sich, alles war so perfekt und sauber, fast schon unheimlich. Wenn man im Wedding wohnt ist man das anders gewohnt und ein Ort  in dem alle Rasenflächen wie auf einem Golfplatz gepflegt sind kommt einem doch eher suspekt vor. Ob der Typ der mich fast mit seinem Rasenmäher umgefahren hat, hier täglich lang fährt und den Rasen mäht?

Und dann hatte ich auch endlich wieder am Ortsausgang ein Hinweisschild für den Radfernweg vor mir. Blöderweise musste ich feststellen, dass ich durch diesen Ortsausgang gestern noch in den Ort gefahren bin. Also umdrehen und noch mal durch das nette Dörfchen.

Eigentlich wollte ich an diesem Tag mich beeilen und 140km bis nach Kopenhagen fahren. Aber da es doch sehr viel wärmer war als die Tage zuvor und die Sonne schien entschloss ich mich, das Wetter zu genießen und nur bis Köge zu fahren.

Die Fahrt war einfach herrlich. Es war sehr ruhig und sehr entspannend durch die vielen kleinen Dörfer zu fahren. Diese Etappe war bisher die beste der ganzen Tour, so hätte es die anderen Tage auch sein sollen.

Am Nachmittag nahm dann der Wind  leider wieder zu, aber das störte mich nicht weiter, da ich bereits um halb vier den Zeltplatz in Köge erreicht hatte. Also habe ich schnell mein Zelt aufgebaut und bin in die Stadt gefahren um mal zu schauen, was da so abgeht.

Da ging leider eine Menge ab, die haben da irgendwie ein Sommerfest gefeiert, was genau hab ich nicht so ganz verstanden. Auf jeden Fall war es laut und es waren dort viel zu viele Menschen. Also schnell wieder raus aus dem Zentrum und irgendwo etwas ruhiges suchen. Auf dem Rückweg zum Zeltplatz hatte es dann natürlich geregnet. Schön konnte ich mir wieder Gedanken machen wie mir warm wird und meine Sachen trocken bekomme. Beheizte Toiletten hat nicht jeder Zeltplatz, dieser schon ;-) .

Mein Zimmer Ein bisschen Sonne Verkehrsberuhigung auf dänisch Bisschen kalt zum baden
große Raupe mal wieder eine Rast Kreidefelsen in Dänemark idyllischer Ort
Lruchtturm Kreidebruch Ich fühlte mi ei der Rast etwas beobachtet
da inten ist die Öresundbrücke Fischerboot leicht windschiefes Haus Wo ist mein Sonnenuntergang?
Ein bisschen Ebbe        

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