1. Tag: Aller Anfang ist schwer

Von Berlin nach Himmelpfort (120 km)

Diese erste Etappe begann leider mit Regen. Ich hatte gehofft, dass ich wenigstens bei gutem Wetter starten kann, aber daraus wurde wohl nichts. Also rein in die Regenklamotten und Augen zu und durch.

Die ersten 10 km waren eine wahre Tortour. Alles war dreckig und nass, die Spanngurte auf dem Gepäckträger wollten überhaupt nicht halten und ein Spanngurt hatte sich in den Speichen verfangen und ließ sich kaum befreien. Ich hatte wirklich mit dem Gedanken gespielt umzukehren, aber ein kleines Loch in der Wolkendecke wodurch blauer Himmel zu sehen war, schuff neue Zuversicht. Also radelte ich weiter und kurz darauf regnete es weiter.

Als ich dann endlich an der Havel war, hatte ich einen gut ausgebauten Radweg ohne Matsch vor mir und ich kam ziemlich schnell voran. Zwischendurch musste ich eine kurze Pause machen, weil ein paar Gänse der Meinung waren auf dem Radweg zu laufen.

Bis Birkenwerder kam ich ganz gut durch, aber im Ort muss man etwas aufpassen, da das Hinweisschild für den Radweg von einem Baum verdeckt wird.

Nach 68 km habe ich mich dan entschieden eine kleine Mittagspause zu machen und in einer kleinen Radlerkneipe einzukehren. Bei der Pause hatte ich dann das erste mal Kontakt zu anderen Radlern, die über das Wochenende bis nach Warnemünde wollten.

Ein Höhepunkt bei dieser Etappe war die Stadt Zehdenick. Angenehmes Flair, nette Leute und ein attraktiver Stadtkern haben die Stadt zu einem Erlebnis gemacht.

Nach 100 km war es dann soweit so langsam über nach einem Schlafplatz zu suchen und dabei fiel mir Himmelpfort ins Auge. In dem kleinen Ort war ich vor 15 Jahren zur Klassenfahrt und hatte den kleinen Ort in guter Erinnerung. Allerdings musste ich bis dahin noch ein weilchen radeln und mein Hintern hätte eignetlich schon eine Auszeit gebraucht.

Am Ende hatte sich die Mühe gehört, da ich auf einen sehr ruhig gelegenen Campingplatz gelandet bin, wo ich mein Zelt in direkter Nähe zum See aufbauen konnte und den Sonenuntergang genießen konnte.

Auf nach Kopenhagen! Kurze Zwangspause Die lassen sich auch nicht stören Sehr guter Radweg mitten durch den Wald Etwas für Wasserscheue
Rathaus von Liebenwalde Havel bei Zedenick Zugbrücke in Zehdenick Kurze Geschicklichkeitsübung für Zwischendurch Vor der Zugbrücke
Ziegeleipark bei Zehdenick Feierabend für Heute      

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